Was Nikes erste „freihändige“ Sneakers für Menschen mit Behinderung bedeuten

3 weeks ago
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Auch wenn es den Anschein haben mag, dass dieses Modell aufgrund dieser Entscheidung für jene Menschen, die sie am meisten brauchen, so möglicherweise weniger zugänglich werden könnte, sei diese Befürchtung laut Stephanie Thomas, Gründerin der Plattform für adaptive Wear (also Mode für Menschen mit Behinderungen, die besondere Ansprüche an Kleidung haben) Cur8able, aber keineswegs stichhaltig. Tatsächlich ist diese Konzepterweiterung genau das, was die Modeindustrie braucht, um adaptive Styles gesellschaftlich akzeptabler, weiter verbreitet und somit in größerem Maß erhältlich zu machen. „Die Akzeptanz vonseiten des Mainstreams ist notwendig, um [diese Mode] voranbringen zu können“, sagt sie gegenüber Refinery29 und verweist in diesem Zusammenhang auch auf ihre Co-Autorin Katherine Annett-Hitchcock. Mit anderen Worten: Die GO FlyEase-Sneakers eignen sich nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern sind etwas für jede:n, der oder die auf der Suche nach einem Sportschuh für unterwegs ist. Durch diese inklusive Herangehensweise ist zu erwarten, dass weitere Marken zunehmend damit anfangen werden, Kleidung und Schuhe für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen in ihre Kollektionen aufzunehmen und das damit nicht nur jenen Brands überlassen bleibt, die sich auf solche Fashion spezialisieren.

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Refinery29

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